Wer mit kleinen Kindern malt, kennt den Moment: Nach fünf Minuten wandert der Blick zum Fenster, und der Stift liegt quer auf dem Tisch. Ein Motiv, das wirklich trägt, braucht große Flächen, klare Linien und etwas, das sich erzählen lässt. Genau das bieten Musikinstrumente Ausmalbilder, denn Instrumente haben Gesichter, Geräusche und Geschichten.
Die fünf Vorlagen in diesem Beitrag sind im niedlichen Chibi-Stil gezeichnet, schwarz auf weiß, mit dicken Konturen und ohne feine Details, die kleine Finger überfordern. Jede Seite im A4-Hochformat zeigt ein anderes Instrument in einer eigenen kleinen Szene. Eltern, Erzieherinnen und Lehrkräfte finden zu jedem Blatt Ideen, wie aus einem einfachen Ausmalbild ein Gespräch über Klang, Rhythmus und Farben wird. Wer Musikinstrumente Ausmalbilder zum Ausdrucken sucht, bekommt hier also nicht nur Motive, sondern auch Anregungen für den Alltag.
Seite 1: Die fröhliche Gitarre mit den großen Flächen
Die Gitarre füllt etwa zwei Drittel der Seite, leicht geneigt, mit einem breiten Lächeln auf dem runden Korpus. Für Kinder, die gerade erst lernen, im Umriss zu bleiben, ist sie der perfekte Einstieg in unsere Musikinstrumente Ausmalbilder. Nur drei dicke Saiten und drei runde Wirbel verlangen etwas Genauigkeit, alles andere verzeiht auch einen Strich über die Linie. Oben in der Ecke lacht eine kleine Sonne, unten wachsen zwei Grasbüschel, und drei übergroße Noten schweben zur Seite. Der Schriftzug „Ich spiele Musik!“ darf natürlich mitgemalt werden.
Fragen Sie Ihr Kind beim Malen, welches Lied die Gitarre wohl gerade spielt. Ist es ein ruhiges Schlaflied oder ein wildes Geburtstagsständchen? So wird aus dem Ausmalen ein kleines Rollenspiel, das den Wortschatz erweitert und die Fantasie anregt. Als Farbidee bieten sich ein warmes Braun für den Korpus und ein leuchtendes Gelb für die Sonne an.
Seite 2: Die kleine Trommel und der Spaß am Rhythmus
Die Trommel sitzt rund und zufrieden in der Mitte, die Augen als Bögen geschlossen, als genieße sie jeden Schlag. Diese Seite zeigt, warum sich Musikinstrumente Ausmalbilder so gut für unruhige Nachmittage eignen. Die vier breiten Zickzack-Spannschnüre am Rand bilden klare Felder, in denen Kinder verschiedene Farben ausprobieren können, ohne sich zu verzetteln. Zwei dicke Schlägel schweben über dem Fell wie kleine Arme, ringsum platzen Klangwolken, in einer davon steht groß das Wort „BUM“.
Wer Musikinstrumente Ausmalbilder mit einem Rhythmusspiel verbindet, macht aus dem Blatt eine kleine Musikstunde. Klatschen Sie ein Muster vor, lassen Sie es nachklatschen und malen Sie dann Feld für Feld im gleichen Takt aus: rot, blau, rot, blau. Nebenbei übt Ihr Kind, Muster zu erkennen, Reihenfolgen einzuhalten und den Stift ruhig zu führen. Zwei Sterne und ein großes Herz im Hintergrund bringen schnelle Erfolgserlebnisse, wenn die Konzentration nachlässt.
Seite 3: Das lustige Klavier mit der kleinen Katze
Das Klavier wirkt mit seinem breiten Gesicht und den kurzen, pummeligen Beinen eher wie ein gutmütiger Hausfreund als wie ein strenges Konzertinstrument. Fünf große weiße und drei dicke schwarze Tasten laden zum sorgfältigen Arbeiten ein. Wer die schwarzen Tasten sauber ausmalt, trainiert Stiftführung und Geduld. Auf dem Hocker davor sitzt eine winzige Katze mit Dreiecksohren und geringeltem Schwanz, die aufmerksam zuhört.
Im Set Musikinstrumente Ausmalbilder ist dieses Blatt das anspruchsvollste, deshalb passt es besonders gut zu älteren Kindergartenkindern und Erstklässlern. Viele Kinder malen zuerst das Tier aus und wenden sich dann erst dem Instrument zu, und genau das ist in Ordnung. Wer Musikinstrumente Ausmalbilder auch als sanfte Übung für die Stifthaltung nutzen möchte, wird mit den Tasten zufrieden sein. Sprechen Sie dabei über Töne: Welche Taste klingt hoch, welche tief? Steht in der Kita oder zu Hause ein Klavier, darf es danach ausprobiert werden.
Seite 4: Die glückliche Trompete und ihr Regenbogen
Die Trompete biegt sich in einer einzigen dicken Schleife und endet in einem weit geöffneten Schalltrichter, auf dem ein vergnügtes Gesicht lacht. Drei runde Ventile und ein kleines lächelndes Mundstück sind die einzigen Details. Aus dem Trichter strömen geschwungene Klangbögen und vier große Noten, dazu kommen zwei Wölkchen mit welliger Kontur. Auf dem Instrument hockt ein Vögelchen, rund wie ein Ball und sichtlich begeistert vom Konzert. In der unteren Ecke wölbt sich ein Regenbogen aus drei kräftigen Bögen.
Wer Musikinstrumente Ausmalbilder gern mit einem kleinen Lernziel verbindet, kann hier das Mischen von Farben besprechen: Gelb und Blau ergeben Grün, Rot und Gelb ergeben Orange. Lassen Sie Ihr Kind die Klangbögen in verschiedenen Tönen ausmalen und fragen Sie, welche Farbe laut klingt und welche leise. Solche Vergleiche fördern das Denken in Bildern. Der Ausruf „Tö, tö, tö-röö!“ darf selbstverständlich laut vorgelesen werden.
Seite 5: Das bunte Xylophon mit Hase und Bär
Das Xylophon bildet den fröhlichen Abschluss. Sechs dicke, abgerundete Klangstäbe steigen treppenartig von lang nach kurz an, ein kleines Lächeln sitzt im Rahmen. Zwei Schlägel mit großen runden Köpfen kreuzen sich darüber. Links wartet ein kugelrunder Hase mit langen Ohren, rechts steht ein Bärchen mit Triangel, und beide strahlen um die Wette. Weil jeder Stab ein eigenes Feld ist, bietet sich der Regenbogen an: sechs Stäbe, sechs Farben, und fertig ist das bunteste Blatt der Reihe.
Zum Schluss lohnt es sich, alle fünf Blätter nebeneinander aufzuhängen. So entsteht aus den fertigen Seiten eine kleine Galerie, auf die Kinder stolz sind und die ganz nebenbei das Kinderzimmer oder den Gruppenraum schmückt. Wer mag, baut dazu ein Orchester aus Töpfen, Löffeln und Dosen. Am Ende sind Musikinstrumente Ausmalbilder eben mehr als Farbe auf Papier: Sie wecken die Freude am Klang und an der eigenen Kreativität.

















































