Wenn der Regen ans Fenster trommelt oder die nächste Zeltreise noch Wochen entfernt liegt, genügen oft ein Stift und ein weißes Blatt, um Abenteuerlust zu wecken. Genau dafür sind diese fünf Camping Ausmalbilder für Kinder entstanden: Malvorlagen im DIN-A4-Hochformat, liebevoll im Chibi-Stil gezeichnet, mit dicken Konturen und großen Flächen, die auch kleine Hände sicher ausfüllen. Jede Seite erzählt ihre eigene Geschichte, keine gleicht der anderen. Im Folgenden erfahren Eltern, Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte, was hinter den einzelnen Motiven steckt, welche Fähigkeiten sie fördern und wie sich die Blätter im Alltag einsetzen lassen.
Camping Ausmalbilder
Seite 1: Mein Zelt – der gemütliche Einstieg für die Kleinsten
Kein Campingurlaub ohne Zelt, und deshalb beginnt die Reihe mit genau diesem Motiv. Mittig auf dem Blatt steht ein großes, rundliches Zelt mit lächelndem Gesicht, dessen Eingang einladend offen ist. Ein kleines Kind mit übergroßem Kopf winkt heraus, darüber wacht ein schläfriger Mond zwischen freundlichen Sternen. Schon für Kinder ab drei Jahren ist das ideal: Die Flächen sind groß, die Linien klar, und niemand muss sich mit winzigen Details herumärgern.
Besonders hübsch ist die Zeile am unteren Rand, die fragt, wie viele Sterne man sieht. Nebenbei wird aus dem Ausmalen eine kleine Zählübung, die Vorschulkinder spielerisch an Zahlen heranführt. Wer mag, lässt das Kind erzählen, wer im Zelt schläft und wovon es dort träumt. Solche Gespräche erweitern den Wortschatz, ohne nach Lernen auszusehen. Als erste Seite dieser Camping Ausmalbilder schafft das Zelt Vertrautheit und macht Lust auf alles, was danach kommt. Ein Tipp für den Abend: Wachsmalstifte in Dunkelblau für den Himmel und Gelb für Mond und Sterne zaubern echte Nachtstimmung auf das Papier und beruhigen nebenbei vor dem Zubettgehen.
Seite 2: Das Lagerfeuer – Marshmallows und Geschichten am Abend
Nichts sagt Camping so sehr wie ein knisterndes Feuer am Abend. Auf der zweiten Seite sitzen ein Junge und ein Mädchen auf runden Baumstämmen und halten lange Stöcke mit dicken, flauschigen Marshmallows in Richtung Flamme. Das Feuer selbst ist bewusst klein, rund und mit einem fröhlichen Gesicht gezeichnet, ein Kranz aus großen Steinen hält es sicher im Zaum. So bleibt das Motiv freundlich und für Kinder keinesfalls beängstigend.
Pädagogisch lohnt sich diese Seite doppelt. Zum einen bietet sie einen guten Anlass, kindgerecht über Sicherheit am Feuer zu sprechen: Warum liegen Steine drumherum, und weshalb bleibt man einen Schritt zurück? Zum anderen lädt das Bild zum Erzählen ein, etwa über die liebste Süßigkeit oder das erste Lagerfeuer der Familie. Farblich sind die Kinder völlig frei, denn ob die Flamme rot, orange oder regenbogenbunt wird, spielt keine Rolle. Im Kindergarten funktioniert das Blatt als ruhige Aufgabe nach dem Toben, in der Grundschule als Einstieg in ein Gespräch über Ferienerlebnisse. Es ist das gemütlichste Blatt unter den Camping Ausmalbildern dieser Reihe.
Seite 3: Freunde im Wald – tierische Nachbarn zum Ausmalen
Wer draußen übernachtet, bekommt Besuch, und zwar von den freundlichsten Nachbarn, die man sich vorstellen kann. Auf der dritten Seite versammeln sich ein rundes Bärenjunges, ein Igel mit großzügig gezeichneten Stacheln, eine Eule mit riesigen Augen und ein Hase mit breiten Ohren auf einer gemütlichen Lichtung. Dazwischen wachsen ein großer Pilz und zwei Blumen, oben lacht die Sonne. Jedes Tier steht für sich, nichts überlappt, sodass kleine Maler jede Figur in Ruhe bearbeiten können.
Dieses Blatt ist mehr als Beschäftigung. Es verbindet das Ausmalen mit erster Naturkunde: Wo schläft der Igel im Winter? Warum sind Eulen nachts wach? Kitas und waldpädagogische Gruppen nutzen solche Tiermotive gern als Vorbereitung auf einen Waldspaziergang oder als Nachbereitung danach. Die Frage am Seitenende, wer im Wald wohnt, regt dazu an, Tiere zu benennen und eigene Beobachtungen zu schildern. Unter allen Camping Ausmalbildern dieser Reihe ist diese Seite die abwechslungsreichste, denn sie bietet vier Charaktere und damit vier Gelegenheiten, Lieblingsfarben auszuprobieren. Ein braunes Fell, ein roter Pilz, ein gelber Schnabel: Die Kinder entscheiden selbst, wie bunt ihr Wald wird.
Seite 4: Ab in den Urlaub! – das fröhliche Wohnmobil
Manche Familien zelten, andere reisen im Wohnmobil, und beides gehört zum Camping. Die vierte Seite zeigt einen pummeligen Camper von der Seite, dessen Windschutzscheibe und Scheinwerfer zusammen ein lächelndes Gesicht ergeben. Aus dem Seitenfenster winkt ein Kind, auf dem Dach warten ein Fahrrad oder ein Koffer auf die Ankunft. Eine sanft geschwungene Straße mit breiten Strichen, dicke Wolken und eine große Sonne runden das Bild ab.
Dieses Motiv spricht besonders Kinder an, die Fahrzeuge lieben, und das sind erfahrungsgemäß viele. Die Frage, wohin der Camper fährt, öffnet die Tür zu Fantasiereisen: ans Meer, in die Berge oder zu Oma? Gemeinsam lässt sich eine Route ausdenken und die Straße Stück für Stück bunt machen. Für die Autofahrt in den Urlaub taugt die Seite zudem als Beschäftigung, denn ein Blatt Papier und ein paar Stifte passen in jede Tasche. Auch im Unterricht lässt sich das Bild nutzen, etwa als Anlass, über Reiseziele, Verkehrsmittel und Vorfreude zu sprechen. Wer Camping Ausmalbilder für unterwegs sucht, ist mit diesem Blatt bestens bedient.
Seite 5: Meine Camping Ausmalbilder-Ausrüstung – die Packliste zum Ausmalen
Zum Abschluss geht es ums Packen. Auf der fünften Seite verteilen sich fünf große Gegenstände, jeder mit eigenem Lächeln: ein runder Rucksack, eine Laterne, ein zusammengerollter Schlafsack, ein klobiger Wanderstiefel und ein Kompass mit einem einzigen dicken Pfeil. Weil jeder Gegenstand für sich steht, eignet sich die Seite hervorragend für Kinder, die sich lieber Stück für Stück durch ein Blatt arbeiten, als sich von einer vollen Szene überfordern zu lassen.
Der eigentliche Reiz liegt im Gespräch danach. Was kommt bei euch in den Rucksack? Wozu braucht man eine Laterne, und wie hilft ein Kompass im Wald? Aus einem einfachen Ausmalbild wird so eine kleine Packliste, die Denken, Sprechen und Planen verbindet. Lehrkräfte können das Blatt für einen Projekttag zum Thema Draußensein einsetzen, Eltern für die Reisevorbereitung. Zusammen bilden die fünf Seiten ein rundes Ganzes, vom Zelt über das Feuer und die Tiere bis zum Camper und zur Ausrüstung. Wer diese Camping Ausmalbilder ausdruckt, schenkt Kindern nicht bloß Beschäftigung, sondern einen Vorgeschmack auf Freiheit, Natur und gemeinsame Abende unter freiem Himmel.




